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„Margo always loved mysteries. And in everything that came afterward, I could never stop thinking that maybe she loved mysteries so much that she became one.“
Inhalt:
Seit Jahren bewundert Quentin die abenteuerliche Margo aus der Ferne. Als sie dann eines Nachts vor seinem Fenster steht und ihn mit auf ihren Rachefeldzug mitnehmen will, folgt er ihr. Doch nach der von Abenteuern geprägten Nacht verschwindet sie. Einzig und allein Spuren und kleine Hinweise bleiben von ihr zurück. Quentin macht es sich schnell zur Aufgabe, den Spuren zu folgen, da er denkt, dass diese für ihn gelegt wurden. Doch desto näher er sich mit dem Verschwinden von Margo beschäftigt, desto mehr realisiert er, dass sich hinter dem Mädchen, dass er stets aus der Ferne bewundert hat, nicht die versteckt, die er gedacht hat zu kennen...
Meinung:
Recht am Anfang der Geschichte findet der unterhaltsame „Rachefeldzug“ Margo's statt, welcher ein Grund dafür war, dass ich den weiteren Verlauf der Geschichte mit Vorfreude interessiert gefolgt bin. Jedoch wurde ich mehr als enttäuscht.
Das Buch fixiert sich wirklich (fast) nur auf Margo's Verschwinden. Quentin wird desto länger er sich mit dem Verschwinden von ihr beschäftigt immer vernarrter in die Idee, derjenige zu sein, der sie findet, wenn nicht sogar besessen davon, wie er es schon von ihr ist. Und das hat mich genervt. Denn er kannte Margo nie wirklich. Sie mochten zwar eine Zeit lang zusammen aufgewachsen sein, jedoch ereignete sich dann ein Vorfall, und Margo hat Q (kurz für Quentin) fast Jahre lang gezielt ignoriert. Bis zum Schluss folgt Quentin Margo's Spuren, weil er sie umbedingt finden will, jedoch realisiert er dann selbst, dass die Suche alles andere als von Nöten war.
Anfangs fiebert man mit Quentin noch mit und ist ebenso neugierig wie er, was Margo's Verschwinden angeht, jedoch ist am Ende die Enttäuschung größer als die Neugier, was das Verhalten des Protagonisten nicht wirklich nachvollziehbar macht. Was mich allerdings am meisten an Quentin's besessenem Verhalten genervt hat, war die Tatsache, dass dadurch die anderen Charaktere zu kurz kamen. Ich hätte mich viel mehr gefreut, wenn Ben oder Radar – die mich in den wenigen Szenen, in denen sie vorkamen, mehr unterhalten haben, als das „indirekte Auftreten“ von Margo durch ihr Verschwinden es tat – mehr vorgekommen wären.
Auch wenn ich von dem Ende alles andere begeistert war, fand ich den „Roadtrip“-Teil bis dahin grandios! Welches mich nur noch mehr wünschen lies, die anderen Charaktere wären mehr aufgetaucht.
Fazit:
Ein Buch, das zeigt, dass die Menschen, die man denkt zu kennen, nicht immer wirklich die sind, für die man sie gehalten hat. Ein netter Roman für zwischendurch, mehr aber auch nicht.

Tolle Rezi, die Geschichte hört sich eigentlich ganz interessant an und mir gefällt das Cover auch sehr...aber nach dem lesen deiner Rezension muss ich es wohl doch nicht unbedingt haben :)
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Belle
Schade, dass du nicht so begeistert warst, als ich.
AntwortenLöschenIch stimme dir schon zu, dass das Ende wieder ein bisschen der Hochstimmung nimmt. Es wird einfach wieder recht philosophisch und nachdenklich. Trotzdem: eines meiner Buchhighlights 2011!!!
Ich hab mir die Rezi jetzt nicht durchgelesen weil ich das Buch noch lesen will. Fand ja "Eine wie Alaska" von John Green so toll und das Buch soll dann bald das nächste von ihm sein! Aber dein Fazit hört sich ja so naja an.. hast du "Eine wie Alaska" von ihm schon gelesen?
AntwortenLöschenIch halte mich auch immer so lange in Buchhandlungen auf das ist echt nicht mehr normal. Wenn ich mit jemanden in der Stadt bin ist die Zeit ja immer begrenzt aber alleine, da bin ich schon mal zwei Stunden zwischen den Regalen herumgeirrt! Verrückt.
Grad ist bei uns wieder Sonnenschein aber der Wind ist schön kühl und heute Abend solls Gewittern. Perfektes Wetter zum lesen :)
Ja ich weiß genau was du meinst. Ich mag ja die Farben und im Regal siehts echt sooo schön aus und auch wenn du das Buch anfässt ist es total toll weil das Material mal was anderes ist :)
Freut mich, dass dir das Design gefällt. Ich wollte was schlichtes und dann fand ich das irgendwie passend. Auch wenns leider nichts mit Büchern ist...
Hm, nachdem ich "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)" von John Green schon nur solala (mit Tendenz nach unten) fand, werde ich diesem Buch dann wohl auch keine Chance geben. Es hört sich zwar nicht schlecht an, aber so ganz überzeugen kann es mich nicht.
AntwortenLöschenDas ist schade, dass du das Buch nicht so besonders toll fandest. Ich habe "Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)" von ihm gelesen, was mir ziemlich gut gefallen hat, und dann auch "Paper Towns", was ich ebenfalls sehr schön fand. Aber ich glaube, seine Bücher sind auch nicht jedermanns Sache :]
AntwortenLöschenIch hab dir einen Award verliehen:
http://captain-cow.blogspot.com/2011/08/merci-beaucoup.html