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Inhalt:
Das Buch „Palo Alto“ von James Franco enthält 11 Kurzgeschichten (in dieser Ausgabe befindet sich außerdem eine zusätzliche Kurzgeschichte namens „Yosemite“), die von einer Gruppe Teenager aus Palo Alto erzählt. Partys, Drogen, Sex, Gewalt, Morde und ja, sogar manchmal Liebe, unter den merkwürdigsten Umständen, hat dieses – für seinen Preis – kleine Büchlein „zu bieten“.
Meinung:
Der Schauspieler, Künstler (der mitunter unsichtbare Kunst verkauft), Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor [...] James Franco, der erst kürzlich für seine Darstellung in dem Film „127 Hours“ für den Oscar nominiert wurde, hat ein Buch mit Kurzgeschichten veröffentlicht. Wieso habe ich zu diesem Buch gegriffen? Ich muss die Wahrheit überhaupt nicht vertuschen, denn zu diesem Buch hätte ich nie im Leben gegriffen, hätte ich den Aufzug „James Franco“ nicht gelesen. Nicht nur dass er mir gut als Schauspieler gefällt, auch als Persönlichkeit ist er mir schon seit längeren ganz sympathisch. Also habe ich zu dem Buch gegriffen, und habe es bereut, es nicht einfach bei seinen anderen „Projekten“, von denen es zu Genüge gibt, belassen zu haben...
„Ten years ago, my sophomore year in high school, I killed a woman on Halloween“. Mit diesem Satz fängt die erste Kurzgeschichte Franco's an und schon dann ahnt man, dass das alles andere als gewöhnliche Teenager sind, denen man begegnen wird.
Die Geschichten in „Palo Alto“ sind alle miteinander in einer Weise verknüpft, vorallem die Personen, jedoch so vage und nicht wirklich detailgetreu, sodass man die Charaktere in keinster Weise wiedererkennen würde, wenn sie eben nicht denselben Namen hätten.
Keine der Geschichten hat mir wirklich gefallen. Einzig und allein die Geschichte „April“ (die in drei „Parts“ unterteilt war) hat mich leicht angetan. Und das auch nur, weil sie im Gegensatz zu den anderen Geschichten die Einzige nicht so außergewöhnlich und unglaubwürdige Geschichte war.
Was die „Message“ Franco's Kurzgeschichten war, habe ich bis heute nicht aufgefangen. Vielleicht gab's auch keine, vielleicht wollte sich Franco das ganze auch nur von der Seele schreiben, zuzumuten wäre es ihm. Das Buch ist verwirrend, liebend gerne würde ich sagen verwirrend gut, aber eher gesagt verwirrend schlecht. Einzig und allein durch eben diese eine Geschichte, kann ich mir das trauern-um-mein-Geld einigermaßen verkneifen, aber selbst wegen dieser Geschichte hat es sich nicht gelohnt knapp 12 Euro auszugeben. Schade.
Fazit:
Ein verwirrendes Potrait Jugendlicher aus Palo Alto. Was diesen Geschichten zu entnehmen ist, weiß ich bis heute nicht. Und ob es überhaupt etwas zu entnehmen gibt, weiß ich ebenfalls nicht. Eins ist aber klar: Sein Geld kann man besser investieren.

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