Freitag, 14. Oktober 2011

Rezension zu „Zoë“ von Clay Carmichael

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Zoë“ (Original: „Wild Things“, erschienen bei Front Street) von Clay Carmichael, 256 Seiten, erschienen am 29. August 2011 im Hanser Verlag.


„... ich hatte schon zu viele Versprechungen von Erwachsenen geglaubt, und alle waren gebrochen worden. Was Erwachsene sagten und was sie dann tatsächlich taten, das deckte sich nie, nicht einmal annähernd.

Inhalt:

Nach dem Tod von Zoë's Mutter muss sie zu ihrem Onkel Henry ziehen. Ihr Leben lang war sie auf sich alleine gestellt, war daran gewöhnt, sich um sich selbst zu kümmern. Immer wieder musste sie sich an die neuen Männer gewöhnen, die ihre Mutter mit nachhause brachte und die ihr Leben genauso schnell verließen wie sie es auch betraten. Und durch ihre Erfahrungen geprägt, beschließt sie sich zu verschließen, sich niemanden mehr richtig zu öffnen, nicht mehr zu vertrauen. Doch Onkel Henry ist anders, nicht so wie all die anderen Erwachsenen, die Zoë in ihrem Leben schon kennenlernen musste. Und zudem weiß er auch noch, wie er mit einem wilden Ding, wie Zoë es ist, umgehen muss...

Meinung:

Ich habe mich selten während des Lesens eines Buches so wohl gefühlt wie bei  „Zoë“. Die Geschichte rund um Zoë und ihr (neues) Leben wird nicht nur aus der Sicht von Zoë erzählt, sondern auch aus der einer Katze! Anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, fand ich mit der Zeit immer mehr Gefallen an dieser, denn sie ergänzte die Atmosphäre im Buch einfach perfekt. Und die Katze bzw. der Kater lockerte diese nicht zuletzt mit einigen witzigen Passagen auf.

Die Charaktere sind mir, auf ihre eigene Weise, schnell ans Herz gewachsen. Neben der meist schlagertigen, cleveren, oftmals auch neugierigen Zoë, die einfach von Anfang an in das Herz des Lesers gelangt, habe ich nach einer Zeit auch immer mehr Gefallen an Onkel Henry gefunden. Und auch an Betsy, die nicht nur Zoë's, sondern schnell auch mein Herz eroberte.

Die Geschichte an sich weiste nach und nach immer mehr überraschendere Wendungen auf. Einige konnte ich mir zum Ende hin zwar schon ein wenig zusammenreimen, zumindestens nach und nach, jedoch machte das kaum was aus. Auch trotz der leichten Vorhersehbarkeit gegen Ende bin ich der Geschichte weiterhin gespannt gefolgt.

Das Ende war, wie einiges andere schon vorhersehbar, jedoch konnte ich nicht anders als es einfach passend zu finden, auch wenn es bis dahin noch eine traurige Wendung gab. Am Ende verabschiedete ich mich dann mit gemischten Gefühlen von der Geschichte, wie auch den Charakteren. Einerseits hätte ich die Charaktere einfach viel länger begleitet, war jedoch auch froh, dass sich zum Ende hin das meiste für sie zum Guten wendete und ich das Buch zufrieden schließen konnte.

Fazit:

Clay Carmichael hat mit „Zoë“ ein wirklich wundervolles Buch geschaffen, bei welchem man sich während des Lesens einfach wohl fühlt, nicht zuletzt wegen der Charaktere, die man alle auf ihre Weise schnell lieb gewinnt. Ein echtes Wohlfühlbuch, welches ich wirklich jedem ans Herz legen möchte!

7 Kommentare:

  1. Aw was für eine schöne Rezension. Ich habe das Buch in der Buchhandlung auch schon empfohlen bekommen und es gleich auf meine Wunschliste gesetzt. Das hört sich wirklich nach etwas an, was ich lesen möchte :D :D

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  2. danke für die schöne rezension! hat mich sehr neugierig gemacht, kommt auf meine wunschliste ^.^

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  3. Scheint ein echt gutes Buch zu sein! Mal schauen, ob ich dafür noch ein wenig Geld zusammenkratzen kann. Nach Weihnachten und der Abarbeitung meiner Wunschliste werde ich nämlich mehr als pleite sein -.- :)
    Dein Award

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  4. Eine neugierig machende Rezension. Ist dir wirklich sehr gelungen. Das setz ich auf meiner Wunschliste. Liebe Grüße, Diti

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  5. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  6. Schöne Rezi, Buch steht jz auf meiner Wunschliste :) Bin jz Leser geworden und wär cool, wenn du auch noch mal bei mir vorbeiguckst .. Bin neu und regelmäßige Leser sind immer willkommen ^^ www.un-bon-livre.blogspot.com

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