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„XVI“ (dt. Titel: „The Sign - Nur zu deiner Sicherheit“, erscheint Winter 2011 bei cbt) von Julia Karr, 325 Seiten, erschienen am 6. Januar 2011 bei Puffin/Speak.
Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2150. Im zarten Alter von 16 erhält jedes Mädchen ein vom Goverment Council vorgeschriebenes Tattoo (16 in römischen Zahlen, „XVI“, auf dem Unterarm), welches alle Welt wissen lässt, dass man legal ist. Dass man bereit für Sex ist. Dass man ein sex-teen ist. Nina Oberon steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Ihre größte Angst ist selbst zu einem sex-teen zu werden, zu den Mädchen, die von Medien gesteuert werden. Ihre Einstellung ändert sich jedoch, als sie sich nach einem schwerem Unglück alleine um ihre kleine Schwester Dee kümmern muss und mit einem Haufen von offenen Fragen und Lügen zurückgelassen wird, die es gilt zu klären um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Nina dachte, sie weiß bereits über alles Bescheid. Auch über sich selbst. Denn neben der Frage, ob sie sich wirklich weiterhin gegen das Werden zum sex-teen wehren will, ist da ja noch die Sache mit der Wahrheit. Als Nina dieser nach und nach auf die Schliche kommt, merkt sie viel zu spät, dass ihr Wissen ihr zum Verhängnis werden kann...
Meinung:
„XVI“ von Julia Karr war meine erste Dystopie. Und die hatte es, nach anfänglicher Schwierigkeiten, in sich!
Die Welt, die wir in Julia Karrs Dystopie kennenlernen, scheint nicht weit entfernt. Schon heutzutage haben die Medien einen großen Einfluss und dass immer wieder auf die altbekannte Masche „Sex sells“ gesetzt wird ist auch nichts Neues.
Zu Beginn der Geschichte braucht man etwas, um in die Geschichte und vor allem auch in die dystopische Welt reinzukommen. Es wird mit Begriffen um sich geworfen, die nicht wie gedacht kurz danach erklärt werden, nein. Entweder muss man warten, bis auf die Vorgeschichte oder Definition dieser eingegangen wird oder aber auch darauf hoffen, dass deren Bedeutung sich aus der weiteren Handlung ergeben. Mich hat es anfangs ein wenig überfordert, weil man sich so viele Begriffe merken muss, deren Bedeutung man nicht direkt kennt, und mir auch ein wenig die Lust weiterzulesen genommen. Die Neugier war jedoch größer und so habe ich das Buch in kürzester Zeit ausgelesen, ja, sogar regelrecht verschlungen!
Die Charaktere sind, außer ein paar Ausnahmen, alle sehr liebenswert. Ich weiß nicht wieso es wirklich immer so ist, aber mal wieder hat es mir die entzückende, süße, kleine Schwester mit am meisten angetan.
Was mich, neben der Einstiegsschwierigkeiten wegen den Begriffen, noch ein wenig gestört hat, war die viel zu schnelle Entwicklung der hier vorhandenen Liebesgeschichte.
Mit dem Ende war ich zufrieden, denn dieses war nach dem mit Spannung beladenem letzten Teil ein wenig entspannter und hielt auch einige Glücksmomente bereit, welches mich auch für die Charaktere gefreut hat. Auch wenn man meinen könnte „XVI“ sei in sich abgeschlossen, so bleiben auch nach dem Ende mehr als genügend Fragen offen, die (hoffentlich) im nächsten Teil geklärt werden.
Was ich jedem, der zu der deutschen Ausgabe greift, nur ans Herz legen kann: Bitte nicht den Klappentext lesen! Meiner Meinung nach verrät dieser nämlich schon viel zu viel und nimmt den Reiz der Geschichte.
Fazit:
Meine erste Dystopie, die in eine Welt führt, welche – wenn man sich den Einfluss der Medien heutzutage betrachtet – leider nicht allzu unwahrscheinlich scheint. Ich kann über die Einstiegsschwierigkeiten und die etwas viel zu schnell sich entwickelnde Liebesgeschichte hinwegsehen, da mich die Geschichte einfach bis zum Schluss gefesselt hat. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung von „XVI“, die Anfang 2012 unter dem Titel „Truth“ erscheint!
Reiheninformation:
„Sometimes too much knowledge is a dangerous thing.“
Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 2150. Im zarten Alter von 16 erhält jedes Mädchen ein vom Goverment Council vorgeschriebenes Tattoo (16 in römischen Zahlen, „XVI“, auf dem Unterarm), welches alle Welt wissen lässt, dass man legal ist. Dass man bereit für Sex ist. Dass man ein sex-teen ist. Nina Oberon steht kurz vor ihrem 16. Geburtstag. Ihre größte Angst ist selbst zu einem sex-teen zu werden, zu den Mädchen, die von Medien gesteuert werden. Ihre Einstellung ändert sich jedoch, als sie sich nach einem schwerem Unglück alleine um ihre kleine Schwester Dee kümmern muss und mit einem Haufen von offenen Fragen und Lügen zurückgelassen wird, die es gilt zu klären um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Nina dachte, sie weiß bereits über alles Bescheid. Auch über sich selbst. Denn neben der Frage, ob sie sich wirklich weiterhin gegen das Werden zum sex-teen wehren will, ist da ja noch die Sache mit der Wahrheit. Als Nina dieser nach und nach auf die Schliche kommt, merkt sie viel zu spät, dass ihr Wissen ihr zum Verhängnis werden kann...
Meinung:
„XVI“ von Julia Karr war meine erste Dystopie. Und die hatte es, nach anfänglicher Schwierigkeiten, in sich!
Die Welt, die wir in Julia Karrs Dystopie kennenlernen, scheint nicht weit entfernt. Schon heutzutage haben die Medien einen großen Einfluss und dass immer wieder auf die altbekannte Masche „Sex sells“ gesetzt wird ist auch nichts Neues.
Zu Beginn der Geschichte braucht man etwas, um in die Geschichte und vor allem auch in die dystopische Welt reinzukommen. Es wird mit Begriffen um sich geworfen, die nicht wie gedacht kurz danach erklärt werden, nein. Entweder muss man warten, bis auf die Vorgeschichte oder Definition dieser eingegangen wird oder aber auch darauf hoffen, dass deren Bedeutung sich aus der weiteren Handlung ergeben. Mich hat es anfangs ein wenig überfordert, weil man sich so viele Begriffe merken muss, deren Bedeutung man nicht direkt kennt, und mir auch ein wenig die Lust weiterzulesen genommen. Die Neugier war jedoch größer und so habe ich das Buch in kürzester Zeit ausgelesen, ja, sogar regelrecht verschlungen!
Die Charaktere sind, außer ein paar Ausnahmen, alle sehr liebenswert. Ich weiß nicht wieso es wirklich immer so ist, aber mal wieder hat es mir die entzückende, süße, kleine Schwester mit am meisten angetan.
Was mich, neben der Einstiegsschwierigkeiten wegen den Begriffen, noch ein wenig gestört hat, war die viel zu schnelle Entwicklung der hier vorhandenen Liebesgeschichte.
Mit dem Ende war ich zufrieden, denn dieses war nach dem mit Spannung beladenem letzten Teil ein wenig entspannter und hielt auch einige Glücksmomente bereit, welches mich auch für die Charaktere gefreut hat. Auch wenn man meinen könnte „XVI“ sei in sich abgeschlossen, so bleiben auch nach dem Ende mehr als genügend Fragen offen, die (hoffentlich) im nächsten Teil geklärt werden.
Was ich jedem, der zu der deutschen Ausgabe greift, nur ans Herz legen kann: Bitte nicht den Klappentext lesen! Meiner Meinung nach verrät dieser nämlich schon viel zu viel und nimmt den Reiz der Geschichte.
Fazit:
Meine erste Dystopie, die in eine Welt führt, welche – wenn man sich den Einfluss der Medien heutzutage betrachtet – leider nicht allzu unwahrscheinlich scheint. Ich kann über die Einstiegsschwierigkeiten und die etwas viel zu schnell sich entwickelnde Liebesgeschichte hinwegsehen, da mich die Geschichte einfach bis zum Schluss gefesselt hat. Ich warte gespannt auf die Fortsetzung von „XVI“, die Anfang 2012 unter dem Titel „Truth“ erscheint!
Reiheninformation:
- „XVI“ (2011)
- „Truth“ (2012)

Danke für deine Rezension, das Buch interessiert mich schon seit Langem, allerdings werde ich, denke ich, mir die deutsche Ausgabe besorgen. Allerdings mag ich Liebesgeschichten, die sich relativ schnell entwickeln, nicht besonders. (Vor allem diese "Erster Blick/Begegnung- Wumms!- Unsterbliche Liebe"- Art nicht.)
AntwortenLöschenMal sehen, dennoch klingt deine Rezension ja doch recht positiv und dass du das Erscheinen des 2. Bandes kaum erwarten kannst, ist ja mehr als nur ein gutes Zeichen. :)
Eine hilfreiche Rezension. Das Buch habe ich schon seit so langem im Auge. Allerdings warte ich auf die deutscher Ausgabe und versuche da nicht auf den Klappentext zu schauen :). Ich hoffe diese Begriffe werden in der Übersetzung vielleicht verständlicher..
AntwortenLöschenLiebe Grüße, Diti
Vielen Dank für die Rezension. Mensch, du stellst hier oft irgendwelche Bücher vor, von denen ich noch gar nicht gehört habe, die aber wahnsinnig interessant klingen! Deshalb danke für's Bekanntmachen!
AntwortenLöschenXVI klingt wirklich nach etwas, das ich gerne lesen würde. Mir haben es Dystopien sehr angetan, aber nur wenn sie einigermaßen logisch und natürlich gut geschrieben sind und auch mal etwas von der Masse abweichen. Das klingt hier ganz danach. Ich werd mir das Buch aber wahrscheinlich auf Englisch kaufen. Na, mal sehen.
Allerdings bin ich etwas skeptisch wegen der sich zu schnell entwickelnden Liebesgeschichte, wie du schreibst. Ist die denn sehr unlogisch und steht im Vordergrund?
Auch ich finde deine Rezi toll und das Buch sehr spannend. Ich hatte zwar den Titel mal irgendwo gelesen, wusste aber sonst nichts davon und bin irgendwie davon ausgegangen, dass es sich um irgendeine Art Sci-Fi Geschichte handelt. Das kling jetzt aber schon wieder sehr interessant und ich glaube, ich werde es auch irgendwann lesen.
AntwortenLöschenDas klingt ja sehr vielversprechend. Das Buch werde ich auf jedenfall im Auge behalten - Deine Rezension macht richtig Lust darauf es zu lesen :)
AntwortenLöschenLG!