Mittwoch, 14. September 2011

Rezension zu „Fat Cat“ von Robin Brande

Copyright © Deutscher Taschenbuch Verlag.
Fat Cat“ (Original: „Fat Cat“, erschienen bei Alfred A. Knopf) von Robin Brande, 368 Seiten, erschienen bei dtv im September 2011.


Inhalt:

Cat nimmt jedes Jahr an einem wissenschaftlichen Schulwettbewerb teil. Dieses Jahr hat sie sich dafür ein Projekt überlegt, bei dem es darum geht so zu leben, wie es Frühzeitmenschen getan haben. Sie wird für die nächsten Monate wie Frühzeitmenschen essen und auf jegliche moderne Technologie verzichten müssen. Sie will dieses Projekt mehr als alles andere gewinnen, doch hier geht es mehr als nur um ein wissenschaftliches Projekt. Denn nicht nur will es Cat diesem einen Jungen beweisen, indem sie ihn schlägt, sondern vielleicht auch sich selbst...

„Ich wollte nur einmal in meinem Leben erfahren, wie es sich anfühlte, wenn man wirklich... gut aussah. […] Wenn ich morgens aufwachte, dann kam es mir manchmal so vor, als würde ich in einem riesigen Pyjama aus Fett stecken. Wenn ich nur den Reißverschluss finden würde, dann könnte ich herausschlüpfen und endlich zu leben beginnen.“

Meinung
:

Ich habe selten so viel gelacht, mitgefühlt und mitgefiebert wie mit Cat. Die clevere und ebenfalls sehr witzige Protagonistin, mit eben ein paar Pfunden mehr auf den Rippen, begleitet man als Leser von Anfang an bis hin zum Schluss ihres Projektes. Anfangs steht das Wissenschaftsprojekt klar im Fokus der Geschichte, jedoch geht es später um mehr. Um viel mehr. Denn neben der Sache mit diesem einem Jungen dem sie es beweisen will, nämlich Matt, ist da ja auch die Sache mit den Pfunden – die nach und nach anfangen zu purzeln. Und das tut ihrem Selbstbewusstsein mehr als offensichtlich gut, jedoch bleibt sie stets sie selbst, denn nach wie vor legt sie mehr Wert darauf für ihren Charakter geschätzt oder sogar geliebt zu werden und nicht etwa nur für ihr Äußeres.

Während des Lesens des Buches und vorallem beim Begleiten von Cat durch ihr Projekt hindurch habe ich selbst sehr viel über meine Essensgewohnheiten und die Nutzung von Technologie nachgedacht. Gewisse Punkte waren vielleicht sogar Anreiz dazu, bestimmte Gewohnheiten zu ändern.

Der Schreibstil der Autorin ist so angenehm und flüssig zu lesen, dass einem die Seite regelrecht davonfliegen, sobald man in der Geschichte drinne ist. Und irgendwann kommt man am Ende an, welches man garnicht so recht will, da man die Charaktere alle irgendwie lieb gewonnen hat.

Zum Ende bleibt nur zu sagen, dass es mir gut gefallen hat. Denn auch wenn sie nicht alles was sie sich vorgenommen geschafft hat, gab es trotzdem ein Happy End für sie, welches mich das Buch mit einem Lächeln auf dem Gesicht hat Schließen lassen.

Fazit:

Ein Buch, welches einen eine liebenswerten Protagonistin hin zur Selbstzufriedenheit begleiten lässt und zeigt, dass man sich manchmal vielleicht einfach nur selbst im Weg steht.

2 Kommentare:

  1. Schöne Rezension, das Buch klingt wirklich super, werds im Auge bahlten und erstmal auf meine Wunschliste packen.

    LG :D

    AntwortenLöschen
  2. Tolle Rezension.
    Ich hab das Buch auch gelesen und mich hat es auch zum nachdenken über meine Essgewohnheiten gemacht ^^

    LG

    AntwortenLöschen