Freitag, 2. September 2011

Rezension zu „Broken Soup“ von Jenny Valentine

Copyright © Harper Collins (UK).


Broken Soup“ (dt. Titel: „Kaputte Suppe“, erschienen bei dtv) von Jenny Valentine, 256 Seiten, erschienen bei Harper Collins (UK) im Februar 2011.


„It wasn't mine. I didn't drop it, but the boy in the queue said I did. It was a negative of a photograph, one on its own, all scratched and beaten up. [...] I wanted to know why he'd picked me out of everyone in the shop, and whether I should be glad about that or not... I had no idea something important had happened.

Inhalt
:

Rowan übernimmt die Verantwortung im Haus. Seit ihre Mutter unter dem Verlust ihres Bruders leidet, kümmert sich die 16-Jährige um den Haushalt und auch um ihre kleine Schwester Stroma. Ebenfalls kümmert sie sich um die Einkäufe. Als Rowan sich um eben diese im Supermarkt kümmert, drückt ein Junge ihr ein Negativ eines Fotos in die Hand und behauptet, sie hätte es verloren. Jedoch ist sie sich sicher, dass das alles nur ein Missverständnis ist. Das ganze wird nur noch merkwürdiger, als sie das Foto entwickelt und darauf etwas unbegreifliches zu sehen ist. Wer ist der fremde Junge, der ihr das Negativ in die Hand gedrückt hat? Und wieso hat er behauptet, dass das Negativ Rowan gehört?

Meinung:

Jenny Valentine hat mich vor nicht zu allzu langer Zeit mit „Finding Violet Park“ (dt. Titel: „Wer ist Violet Park?“) begeistern können. Es war nur eine Frage der Zeit, wann ich wieder zu einer ihrer Bücher greife. Und auch dieses mal wurde ich nicht enttäuscht.

Valentine's Schreibstil ist wirklich wundervoll. Fängt man erst an zu lesen, ist man inmitten der Geschichte. Und in dieser ist es ihr mal wieder gelungen, den Leser zu überraschen. Denn wenn man denkt, schon alles zu wissen, tappt man tatsächlich im Dunkeln. Nicht nur die Protagonistin ist von der Wahrheit überrascht, auch als Leser kann man kaum glauben, dass alles wirklich miteinander verknüpft ist und zum Schluss hin Sinn ergibt.

Zu der Geschichte will ich nicht viel sagen, denn mich selbst hat es einfach nur fasziniert, wie sich die Wahrheit langsam entfaltet hat und nach und nach Licht ins Dunkel gebracht hat.

Die Charaktere sind mir alle, wie auch schon in „Finding Violet Park“, schnell an's Herz gewachsen. Neben Stroma, der entzückenden kleinen Schwester von Rowan, habe ich auch schnell Gefallen an dem verstorbenen Jack gefunden, auch wenn man ihn nur durch Erzählungen „kennenlernt“.

Auch wenn zum Schluss hin alles gesagt ist, lässt das Ende offen, wie es mit den Charakteren weitergeht. Was manche vielleicht nerven wird, mir jedoch gut gefallen hat.

Zusammenfassend kann ich mich nur noch einem Zitat des Guardian anschließen: „For all the tears you may shed on the way, Broken Soup is a joy to read.“

Fazit:

Eine Geschichte über so vieles und im Endeffekt zeigt sie, dass selbst die Personen, zu denen man denkt ein enges Verhältnis zu haben, trotzdem ihre Geheimnisse haben – die sie, wenn man ihnen nicht auf die Spur gekommen wäre, noch mit ins Grab genommen hätten. Ein wundervolles Buch mit dem Jenny Valentine es mal wieder geschafft hat mich zu begeistern!

2 Kommentare:

  1. Klingt ja echt interessant. Kannte ich noch garnicht das Buch. Tolle Rezension. LG, Diti

    AntwortenLöschen
  2. Oh tolle Rezi, das Buch kommt aufjedenfall direkt auf meine Wunschliste :)
    Und du hast echt Recht: Die Zeit vergeht total schnell! Ist ja schon fast wieder Weihnachten :D
    Liebe Grüße, Belle

    AntwortenLöschen