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„Maybe you can afford to wait. Maybe for you there's a tomorrow. Maybe for you there's one thousand tomorrows, or three thousand, or ten, so much time you can bathe in it, roll around it, let it slide like coins through you fingers. So much time you can waste it. But for some of us there's only today. And the truth is, you never really know.“
Inhalt:
Sam hat alles was sie sich je gewünscht hat. Popularität, ihren Freund Rob, auf den sie schon seit Jahren ein Auge geworfen hat und zusammen mit ihren 3 besten Freundinnen gehört sie zu der beliebtesten Clique ihrer Schule. Doch der Schein trügt. Auch Sam musste sich erst nach oben durchkämpfen, um überhaupt an all dies zu gelangen, vorallem an Popularität. Wo am Anfang des 12. Februars mit ihre einzigen Sorgen das Verlieren ihrer Unschuld und wie viele Rosen sie nun zum Cupid's Day kriegt sind, muss sie sich am Ende des Tages mit größeren Sorgen rumschlagen. Nachdem sie in der Nacht des 12. Februars schwer verunglückt, durchlebt sie nun ihren Todestag 7 Mal und jedes Mal muss sie sich darüber Gedanken machen was sie besser machen kann, und vorallem wie, um eventuell eine zweite Chance zu kriegen. Doch kriegt sie diese Chance?
Meinung:
Wo man an den ersten Tagen des Durchlebens ihres Todestages genervt von der Protagonistin ist, und kaum Mitleid mit ihr hat, verwandelt sich die Einstellung als Leser zu dieser Figur im Wandel des Buches. Erst nach dem dritten oder vielleicht auch vierten Durchleben ihres Todestages konnte Sam für mich an Sympathie und Mitgefühl gewinnen. Man fiebert und hofft ab diesem Zeitpunkt mit der Protagonistin mit. Jedoch bevor dieser Wandel von Sam stattfindet, ist sie alles andere als jemand, mit dem man mitfiebert, geschweige denn mitfühlt.
Zusammen mit ihren 3 Freundinnen Lindsay, Ally und Elody nutzt Sam ihre Popularität dafür aus um andere, denen mehr oder weniger an der Popularität fehlt welche diese vier besitzen, fertig zu machen. Wer vielleicht seine Schulzeit schon durchlebt hat oder immernoch mittendrin steckt, wird das ganze bestimmt bekannt vorkommen. Ob jetzt nun aus der Perspektive der Protagonistin und ihren Freundinnen, oder aus der der mehr als offensichtlich Schwächeren, die Mädchen wie Sam und ihren Freundinnen zum „Opfer“ fallen bzw. mal gefallen sind.
Auch wenn ich mich anfangs wohl oder übel durch das Buch gequält habe (und zeitweise auch daran gedacht habe es abzubrechen), weil ich einfach genervt von der Protagonistin und ihren Freundinnen und deren Handel war und mich überhaupt nicht mit ihnen identifizieren konnte, habe ich es dennoch nicht bereut das Buch gelesen zu haben. Das Buch braucht eine Weile, um an den Punkt anzukommen, wo man erst merkt worum es geht. Nämlich dass jedes Handeln auch so seine Konsequenzen mit sich bringt und man deswegen vielleicht nochmal darüber nachdenken sollte, bevor man handelt. Nachdem Sam ihr Handeln, und auch ihr Verhalten gegenüber anderen, bewusst wird, wird sie dem Leser, wie schon gesagt, sympathischer und man fühlt mit ihr mit. Das Ende ist schon in einer Weise vorhersehbar, dennoch fiebert man mit, und auch wenn mir persönlich das Ende nicht gefallen, im Gegensatz zu den meisten anderen, lässt es einen noch lange Zeit über die Geschichte, aber vielleicht auch über sich selbst, nachdenken.
Fazit:
Ein Buch das einem nach dem Lesen noch nachdenklich stimmt und das zu schätzen lehrt, was man hat. Und eventuell einen selbst nochmal über sein Handeln zum nachdenken bringt.

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